HDH im Austausch mit Christian Moser: Gemeinsame Ansätze für Holz und Klimaschutz
Bei einem Gespräch mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten und umweltpolitischen Sprecher Christian Moser hat der HDH zahlreiche aktuelle politische Themen der Holzindustrie diskutiert. Dabei ging es um die politischen Rahmenbedingungen des Klimaschutzes durch Holzverwendung, um die überlastende Bürokratie und die wirtschaftliche Lage der Branche.
Als umweltpolitischer Sprecher der CSU ist Moser für den HDH ein wichtiger Ansprechpartner, da viele der aktuellen politischen Themen der Holzindustrie in seinen Zuständigkeitsbereich fallen. Im Gespräch zeigte er sich an den Anliegen der Branche sehr interessiert und bewertete die angesprochenen Themen als höchst relevant. Zugleich signalisierte Moser, dass er sich im parlamentarischen Raum für diese Anliegen einsetzen und die Themen unter anderem in Ausschusssitzungen und weiteren politischen Gesprächen aufgreifen will.
Dabei wurden gemeinsame Ansatzpunkte für die weitere politische Arbeit deutlich. Moser setzt sich für eine aktive Waldbewirtschaftung und nachhaltige Holznutzung ein und sieht auch im Klimaschutz durch regionale Wertschöpfungsketten für Holz und Holzprodukte einen wichtigen Ansatz. Die stoffliche Nutzung von Holz verbindet Klimaschutz mit regionaler Wertschöpfung: Holz kann Kohlenstoff langfristig binden und gleichzeitig emissionsintensive Materialien langfristig ersetzen. In diesem Zusammenhang wurde priorisiert, wie die langfristige Kohlenstoffbindung in Holzgebäuden besser anerkannt und zertifiziert werden kann, um daraus einen stärkeren wirtschaftlichen Anreiz für den Klimaschutz durch Holzbau zu entwickeln. Auch die Umsetzung der Holzbauinitiative war Gegenstand des Austauschs.
Im weiteren Verlauf wurden die zentralen politische Rahmenbedingungen für die Holzindustrie, von der Waldbewirtschaftung und Holzverfügbarkeit bis hin zu Bürokratie und Förderung, aufgegriffen. Dabei wurden unter anderem das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, die Waldverordnung und die geplanten Regelungen zu KlimaWildnis und dem LRT-Synergiemodul sowie die europäische Verpackungsverordnung und der CO₂-Grenzausgleich thematisiert. Auch Fragen zu Förderbedingungen und zu den Forderungen des HDH im Klima- und Transformationsfonds, im Einzelplan 10 und beim Gesetz zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur waren Gegenstand des Gesprächs.
Der Austausch hat damit gezeigt, dass es bei zentralen Themen wie aktiver Waldbewirtschaftung, nachhaltiger Holznutzung, regionalen Wertschöpfungsketten und Holzbau gemeinsame Ansatzpunkte gibt. Wir werden diesen direkten Dialog mit Moser und weiteren politischen Ansprechpartnern nutzen, um die Interessen der Holzindustrie auch weiterhin in die parlamentarische Diskussion einzubringen.
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