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Die richtige Pflege ist das A und O: So bleiben Furnieroberflächen für viele Jahrzehnte schön



16.10.2013

Weitere Infos:
Dietrich Stoverock
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2. Ansprechpartner
Achim Hannott
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Flutgraben 2
53604 Bad Honnef
Deutschland

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IFN-Furnierpflege

Bad Honnef. Wie jede Oberfläche will auch edles Furnier hin und wieder gepflegt werden, damit es sein attraktives Aussehen dauerhaft behält. „Furnierte Oberflächen sind normalerweise mit einem Oberflächenschutz versehen, der es vor Verschmutzungen bewahrt und der die Schönheit des Materials betont. Aber ganz ohne Pflege kommt auch dieses widerstandsfähige Naturprodukt nicht aus“, erklärt Dirk-Uwe Klaas, Geschäftsführer der Initiative Furnier + Natur (IFN) e.V.

Dank des Oberflächenschutzes ist die Verwendung von Holzpolituren für die Pflege von Furnier in der Regel nicht erforderlich. Staub und leichte Verschmutzungen können mit einem weichen Tuch problemlos entfernt werden. „Dieses sollte trocken und vor allem richtig sauber sein, damit die Oberfläche unbeschadet bleibt“, so Klaas. Bei stärkeren Verunreinigungen empfehle sich die Verwendung eines feuchten Tuches. Damit wird der Schmutz vorsichtig abgerieben und die feuchte Stelle wird anschließend mit einem weichen Tuch ohne Druck trocken gewischt. Schnell zu handeln gilt es bei Kaffee-, Tee-, Alkohol- und Obstflecken: Diese sollten sofort mit einem feuchten Tuch entfernt werden – mit anschließender Trocknung der betroffenen Stelle durch ein weiches Tuch. Gibt es ein größeres Malheur in Form von Kratzern oder Schrammen auf dem Furnier, lassen sich auch diese durch Anschleifen und späteres Lackieren, Lasieren oder Wachsen beseitigen. So wird die schützende Schicht wieder hergestellt und das Furnier erstrahlt in neuem Glanz.

So wird Furnier hergestellt:
Furnier wird aus dem Holz ausgewählter Bäume gewonnen, die überwiegend in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gewachsen sind. Die für die Produktion zumeist verwendeten Baumarten sind Ahorn, Buche, Eiche, Esche und Nussbaum, wobei die Mehrzahl davon aus heimischen und europäischen Wäldern stammt. Dadurch können die Transportwege kurz gehalten werden, was ein großer Gewinn für die Umwelt ist. Ist der richtige Baum mit interessanter Optik und Struktur gefunden, wird er geschält oder gemessert. Dabei entstehen dünne Holzblätter, die rund 0,45 bis 6 Millimeter dick sind. Diese werden getrocknet, nach Qualität und Sorte gestapelt, auf die gewünschte Größe zugeschnitten und auf Trägermaterialien wie Massivholz-Stäbchenplatten, Spanplatten, MDF-Platten, Multiplexplatten oder Sperrholz aufgeleimt. So entstehen dann auch die Oberflächen edler Möbel, die dank der Stabilität und Pflegeleichtigkeit von Holz eine hohe Gebrauchstauglichkeit aufweisen. IFN/DS

Initiative Furnier + Natur (IFN)
Die Initiative Furnier + Natur (IFN) e.V. wurde 1996 von der deutschen Furnierwirtschaft und ihren Partnern gegründet. Ziel des Vereins mit Hauptsitz in Bad Honnef ist die Förderung des Werkstoffes Furnier. Er wird getragen von europäischen Unternehmen aus der Furnierindustrie, dem Handel und der Furnier verarbeitenden Industrie sowie Fachverbänden der Holzwirtschaft.


Bild: Mit der richtigen Pflege bleiben furnierte Oberflächen für viele Jahrzehnte schön. Foto: IFN

Weitere Informationen zum Thema Furnier unter www.furnier.de.

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