Fürth. An die Einrichtung eines Babyzimmers werden hohe Anforderungen gestellt. Vor allem sicher, langlebig und robust müssen die Möbel sein – und zudem mit zunehmendem Alter des Kindes mitwachsen können. „Das Babyzimmer sollte mit Blick auf die Sicherheit des Nachwuchses ausschließlich mit qualitätsgeprüften Möbeln ausgestattet werden“, rät Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Die DGM hilft werdenden Eltern bei der Kaufentscheidung, indem sie kindersichere Möbel schon seit 1963 mit dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ kennzeichnet.
Sicheres Babybett
Das zentrale Möbelstück für ein Babyzimmer stellt ein funktionales und sicheres Gitterbett mit einem mehrfach höhenverstellbaren, komfortablen Lattenrost und einer Liegefläche von mindestens 70 mal 140 Zentimeter dar. Anfangs wird der Lattenrost auf einer hohen Position angebracht, um den Säugling bequem ins Bett legen zu können. Nach einigen Monaten – sobald das Kind mobiler wird – kann es abgesenkt werden. Später lassen sich Schlupfsprossen entfernen, damit das Kind sein Bett eigenständig auf sichere Weise verlassen kann. Der Durchschlupf muss dann mindestens 20 Zentimeter breit sein. Ungefähr im Alter von drei Jahren kann dann mit Hilfe von zwei Bettseiten der Umbau zum Kinderbett stattfinden. Beim Babybett sollten alle Ecken und Kanten abgerundet sein. Überstehende Teile oder Ritzen, in denen sich Bänder oder Kordel verfangen können, sind tabu. Bei der Auswahl der Matratze sollten Eltern auf abnehmbare und waschbare Bezüge sowie eine mittelweiche Polsterung mit elastischem und stabilem Kern achten.
Wickelkommode und viel Stauraum
Zum Wickeln des Babys bietet es sich an, eine Kommode mit einem Wickelaufsatz zu versehen. Wenn das Kind dem Wickelalter entwachsen ist, lässt sich der Aufsatz wieder abnehmen und die Kommode kann noch lange genutzt werden. Zudem sollte für die ideale Höhe einer Wickelkommode auf die Körpergröße und Armlänge der Eltern geachtet werden. Darüber hinaus gilt es, ausreichend Stauraum zu schaffen. Dafür eignen sich konfigurierbare Kleiderschränke, deren Innenausstattung sich dem individuellen Bedarf anpassen lässt. Zum Schutz vor dem Einklemmen von Kinderfingern werden etwa Schiebetüren so konzipiert, dass sie sanft schließen. Vervollständigen lässt sich die Einrichtung mit Regalen, Sideboards oder auch Rollboxen für Spielsachen.
Vom minimalistischen Designstil bis hin zum Landhaus-Look
Bei der Einrichtung des Babyzimmers stehen verschiedenste Einrichtungsstile zur Verfügung. Beliebt sind unter anderem der zeitlose, moderne Designstil mit grifflosen Fronten wie auch der verspieltere Landhaus-Look mit den typischen Kassettenfronten. Neben der dominierenden Kombination aus der Farbe Weiß mit Holzoberflächen kommen unter anderem auch zarte Rosa-, Blau- und Grautöne im Babyzimmer zum Einsatz.
Das „Goldene M“ für sichere Babymöbel
Um dem Wunsch nach größtmöglicher Sicherheit für den Nachwuchs gerecht zu werden, zeichnet die DGM qualitätsgeprüfte Kindermöbel mit dem „Goldenen M“ aus. „Das RAL-Gütezeichen ist der strengste Nachweis für Möbelqualität in Europa und eines der wichtigsten Qualitätszeichen für Möbel überhaupt. Zertifizierte Hersteller müssen alle Anforderungen der Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430 einhalten und durch unabhängige Laboruntersuchungen sicherstellen“, so der DGM-Geschäftsführer. Um im Prüflabor beispielsweise die Haltbarkeit von Babybetten zu testen, belasten Stahlstempel, die dem Gewicht eines Kindes entsprechen, den Boden des Möbelstücks 5000 Mal. Dabei darf sich nichts lösen und es darf nichts brechen. Natürlich müssen alle verwendeten Materialien wie Massivholz, furnierte, folierte oder melaminharzbeschichtete Holzwerkstoffe sowie Lacke, Wachse und Öle auch gesundheitlich absolut unbedenklich sein, damit die DGM einen Möbelhersteller auszeichnet. „Das ‚Goldene M‘ und ‚Möbel Schadstoffgeprüft‘ stehen für Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, sowie Sicherheit, Gesundheit und Umweltverträglichkeit – alle diese Faktoren, die zudem eine nachhaltige Möbelanschaffung garantieren, sollten gerade bei der Auswahl von Babymöbeln eine große Rolle spielen“, stellt Winning fest.
Bild 1: Nachhaltige Babybetten können dank verschiedener Liegehöhen, Schlupfsprossen und Umbauseiten mitwachsen. Foto: DGM/Paidi
Bild 2: Beliebt bei Babymöbeln ist die Kombination aus der Farbe Weiß und Holzoberflächen. Foto: DGM/Priess
Bild 3: Das RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ kennzeichnet qualitativ hochwertige Möbel. Grafik: DGM
Bild 4: Das RAL-Gütezeichen „Möbel Schadstoffgeprüft“ kennzeichnet schadstoffgeprüfte Möbel. Grafik: DGM
Pressekontakt:
Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V. (DGM)
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Über die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel:
Seit 1963 verpflichten sich Möbelhersteller und Zulieferbetriebe freiwillig zur Einhaltung der insgesamt hohen DGM-Qualitätsstandards. Die Anforderungen leiten sich aus den Güte- und Prüfbestimmungen des „Goldenen M“, RAL-GZ 430, ab. Diese garantieren dem Nutzer von zertifizierten Möbeln deren Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, sowie Sicherheit, Gesundheit und Umweltverträglichkeit. Alle diese Faktoren werden in unabhängigen Laboren geprüft und sichergestellt. Inzwischen umfasst die DGM mehr als 130 Mitglieder aus dem In- und Ausland. www.dgm-moebel.de