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Umsatzentwicklung im Holzhandel 2013 im Jahresverlauf wieder deutlich ansteigend



11.12.2013

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Ursula Geismann
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Achim Hannott
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Berlin. In den Monaten Januar bis März 2013 war die Umsatzentwicklung im Holzhandel gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem Minus von 6,8 Prozent deutlich rückläufig. Betroffen waren von diesem Umsatzrückgang alle Warengruppen, besonders stark der Umsatz des Sortiments Holz im Garten mit minus 30 Prozent. „Mit Beginn des Frühjahrs im April hat sich die Umsatzsituation in der Branche allerdings erheblich verbessert. Schon im Berichtsmonat April konnte ein Zuwachs von 6 Prozent erzielt werden“, so Thomas Goebel, Geschäftsführer des Gesamtverbandes Deutscher Holzhandel (GD Holz).

Gartenholzumsätze wetterbedingt im Minus
Da das Wetter teilweise auch im April noch nicht stabil war, war der Gartenholzumsatz im Monat April immer noch um knapp 8 Prozent rückläufig. „Die Gartensaison ist daher 2013 sehr spät gestartet, die Umsatzrückgänge der ersten vier Monate werden voraussichtlich bis Ende des Jahres nicht mehr aufgeholt werden können“, so Goebel. Per Oktober liegen die Umsätze im Gartenholzbereich um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Starken Anteil an der Entwicklung im Gartenholzbereich haben in den letzten Jahren die Terrassendielen. Hier ist es nach Aussagen vieler Unternehmer zu einer Sortimentsverschiebung gekommen. Die in den letzten Jahren führenden Terrassendecks aus Importware sind rückläufig, stärker im Kommen sind WPC-Produkte.

Fußbodenbereich liegt rund 2 Prozent unter dem Vorjahreswert
Verhältnismäßig gut gelaufen ist der Fußbodenbereich. Bereits im Jahr 2012 hat dieser Sortimentsbereich um mehr als 6 Prozent zulegen können, so dass 2013 die Basis für einen weiteren Zuwachs auf einem hohen Niveau lag. Auf diesem Niveau haben sich die Umsätze im Fußbodenbereich entsprechend den Umsätzen in den anderen Warengruppen dieses Jahres entwickelt. Fußböden liegen per Oktober 2013 um etwa 2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Monat Mai war mit einem Umsatzzuwachs von 6,5 Prozent der beste Monat für diesen Sortimentsbereich.

Schnittholz und Holzwerkstoffe mit leichtem Minus
Die beiden baunahen Sortimentsbereiche Schnittholz und Holzwerkstoffe bewegen sich im Jahresverlauf im Durchschnitt der gesamten Umsatzentwicklung der Branche und liegen per Oktober 2013 bei - 4 Prozent in der Warengruppe Schnittholz und bei - 3 Prozent bei den Holzwerkstoffen. „Holzwerkstoffe sind für den Holzhandel die mit Abstand wichtigste Warengruppe. Im langfristigen Jahresverlauf werden durchschnittlich knapp 30 Prozent des Gesamtumsatzes im Holzhandel mit Holzwerkstoffen getätigt“, so Thomas Goebel.

Gute Entwicklung im Bereich „Bauelemente“
Eine sehr gute Entwicklung genommen hat in den letzten Jahren der Sortimentsbereich Bauelemente; das sind im Holzhandel im Wesentlichen Innentüren, die in den letzten vier Jahren einen überdurchschnittlich guten Umsatzzuwachs verzeichnet haben. Damit sind Bauelemente im Holzhandel nach den Holzwerkstoffen inzwischen das zweitwichtigste Sortiment, mit dem nach Holzwerkstoffen die meisten Umsätze getätigt werden. Auch 2013 hat sich der Bereich Bauelemente gut entwickelt und liegt per Oktober um 2 Prozent über dem Vorjahreswert. „Dies ist der anhaltenden Konjunktur bei Renovierung und Sanierung geschuldet, die dem Handel immer wieder wachsende Umsätze in diesem Segment beschert. Es ist auch festzustellen, dass viele Unternehmen sehr professionelle, umfassende Türenausstellungen haben, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass dieses Sortiment sehr stark über den Holzhandel nachgefragt wird“, erklärt Goebel.

Prognose 2013/2014
Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. erwartet für das Gesamtjahr 2013 für die Branche einen Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau oder knapp darunter. „Auf Grund der guten Rahmenbedingungen sind die Aussichten für 2014 durchaus positiv. Die gute Vorlage mit dem prognostizierten Wirtschaftswachstum von gut 2 Prozent im nächsten Jahr dürfte dabei helfen“, erklärt Goebel. Neubaugenehmigungen, aber auch Sanierung und Renovierung, sind auf einem guten Niveau. „Davon wird der Holzhandel mit seinen wichtigen Sortimenten profitieren. Von der Laune des Endverbrauchers schließlich hängt es ab, wenn es um die Umsatzentwicklung im Holzeinzelhandel geht“, so der GDH-Geschäftsführer. Es würden aber auch im Endverbrauchergeschäft entsprechende positive Umsatzentwicklungen erwartet. „Wie das Jahr startet, bleibt in erster Linie vom Winter abhängig. Danach bemisst sich, ob das Geschäft einigermaßen durchläuft oder, wie in diesem Jahr, erst Ende März oder Anfang April anspringt. Die Branche ist auf jeden Fall mit ihren Sortimenten, Dienstleistungen und hochwertigen Ausstellungen sehr gut aufgestellt für ein weiteres Wachstumsjahr 2014.“

Weitere Informationen unter www.holzhandel.de.

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Ursula Geismann
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Achim Hannott
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