HDH

Trotz vieler Unterschiede – Einigkeit bei den Aussichten für die Baubranche 2026



20.02.2026

Weitere Infos:
Leonhard Mertens
presse@holzindustrie.de



Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH)
Chausseestr. 99
10115 Berlin
Deutschland

Tel. +49 160 970 293 62
presse@holzindustrie.de
www.holzindustrie.de

Downloads:

Die aktuellen Studien zur Lage am Wohnungsmarkt kommen zu unterschiedlichen Zahlen, aber zu einem gemeinsamen Befund: 2026 wird für die Baubranche kein Jahr der Entspannung. Zwar steigen die Baugenehmigungen wieder, doch der echte Aufschwung lässt auf sich warten. Entscheidend wird sein, ob die Politik ihre Reformversprechen nun endlich konsequent umsetzt – von niedrigeren Baustandards bis zum stärkeren Einsatz des Holzbaus.

 

Nachdem Anfang Januar das Pestel-Institut mit dem vom Verbändebündnis „Soziales Wohnen” in Auftrag gegebenenen “Sozialer Wohn-Monitor 2026” das Jahr mit einem kumulierte Wohnungsmangel bis 2024 von 1,4 Millionen fehlender Wohnung und einem erwarteten Mangel an Neubau von rundd. 200.000 Wohnungen im Jahr 2025 eröffnete, zog die Immobilienwirtschaft mit ihrem Frühjahrsgutachten 2026 und Empirica mit dem ersten Wohnungsmarktbericht 2026 nach.

 

Die Immobilienwirtschaft und Empirica sind weniger pessimistisch was das Delta zwischen neuem Angebot und Nachfrage angeht, das Frühjahrsgutachten spricht von 20.000 bis 40.000 fehlenden neugenbauten Wohnungen, während der Wohnungsmarktbericht auch von rd. 30.000 ausgeht. Einig sind die Berichte sich aber in dem Punkt, dass auch 2026 keine großflächige Besserung bei den Baufertigstellungen, vielleicht sogar eine Verschlechterung zu erwarten ist. Das wird sich wohl erst 2027 ändern, darauf weisen immerhin die langsam wieder steigenden Baugenehmigungen hin.

 

Das statistische Bundesamt hat am vergangenen Freitag die neusten Zahlen veröffentlicht. Demnach wurden 2025 insgesamt 238.500 neue Wohnungen und Häuser genehmigt. Das ist ein Plus von 10,8 Prozent zum Vorjahr.


Entsprechend können alle politischen Bemühungen - vom Leitantrag der CDU auf ihrem Bundesparteitag bis zu den anstehenden Reformen seitens der Bundesregierung, den Bauturbo zu vollenden, für den kommenden konjunkturellen Aufschwung als wichtige, unterstützende Maßnahmen angesehen werden. Entsprechend gilt, dass es nicht nur bei wortgewaltigen Reformankündigungen bleibt. Denn keines der im Leitantrag behandelten Themen ist am Ende neu. Weder die dringend nötige Kostenreduktion durch eine Senkung der Baustandards auf das erforderliche Minimum noch die Beschleunigung der Prozesse unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels in den kommunalen Ämtern, die Befähigung breiterer Bevölkerungsanteile zum Eigentumserwerb mittels Nachrangdarlehen und KfW-Krediten zur Senkung des Eigenkapitalanteils oder natürlich die Bedeutung des Holzbaus auch und gerade in Bezug auf Dachaufstockungen.

 


Weitere Infos:
Leonhard Mertens
presse@holzindustrie.de



Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH)
Chausseestr. 99
10115 Berlin
Deutschland

Tel. +49 160 970 293 62
presse@holzindustrie.de
www.holzindustrie.de

Downloads: