Runder Tisch für klimaresilienten Waldumbau und Holzmobilisierung konstituiert sich in NRW
Auf Einladung von Ministerin Gorißen und in ihrem persönlichen Beisein trafen sich am 13.3.2026 Vertreterinnen und Vertreter aus Privat-, Kommunal, und Landesforsten, von Forstunternehmern, Logistikern, von Industrie, Wissenschaft und Verbänden, um gemeinsam zu beratschlagen, wie die aktive Waldbewirtschaftung in NRW in Schwung gebracht werden kann.
Im Mittelpunkt stand das klare Bekenntnis des Ministeriums zur aktiven Bekenntnis des Ministeriums zur aktiven Waldbewirtschaftung und zur Bereitstellung von Holz für die produzierenden Unternehmen. Schnell kamen gute Ideen auf den Tisch, wo noch verfügbare Potenziale zu finden und zu nutzen seien. Aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft Rohholz hat gerade die breite Einladung zu einer guten Dynamik geführt. Man könnte sogar von einer Art Aufbruchsstimmung sprechen, weil alle Anwesenden ein gemeinsames Ziel vor Augen hatten und auch das Ministerium breite Unterstützung signalisiert hat.
Natürlich müssen damit auch konkrete Maßnahmen in die Wege geleitet werden, die ihre Wirkung manchmal erst mittel- bis langfristig entfalten. In Zeiten von immer wiederkehrenden Debatten um Nutzungseinschränkungen ist die Initiative trotzdem ein wichtiges Signal.
Nordrhein-Westfalen hatte wie kein anderes Bundesland vor allem mit Verlusten an Nadelholzvorrat während der großen Kalamitäten 2018-2021 zu kämpfen. Die Lage zur Holzversorgung bei den Betrieben ist deshalb angespannt; gleichzeitig besteht nach wie vor die Notwendigkeit, verbliebene Bestände umzubauen, um sie fit für den Klimawandel zu machen.
