Kürzungen bei der Holzforschung: DHWR erhöht den Druck im Bundestag
Die geplanten Kürzungen bei der Wald- und Holzforschung bedrohen wichtige Forschungs- und Innovationskapazitäten der Branche. Der DHWR macht deshalb im laufenden Haushaltsverfahren weiter Druck und sucht gezielt das Gespräch mit den zuständigen Haushaltspolitikern.
Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) setzt seine politischen Gespräche gegen die geplanten Kürzungen bei der Wald- und Holzforschung fort. Nach einem Austausch mit der SPD-Haushaltspolitikerin Esther Dilcher hat der DHWR nun auch mit dem CDU-Haushälter Dr. Oliver Vogt gesprochen. Ziel ist es, die Kürzungen im Bundeshaushalt 2027 noch im parlamentarischen Verfahren abzuwenden.
Der DHWR fordert, die Forschungsförderung für Wald und Holz verlässlich auszustatten und dafür mindestens 60 Millionen Euro bereitzustellen. Denn nach dem Auslaufen des Waldklimafonds droht die Forschungsförderung nach den derzeitigen Planungen so stark zurückzugehen, dass kaum noch Spielraum für neue Projekte bliebe.
Für die Unternehmen der Holzindustrie steht dabei viel auf dem Spiel. Forschung liefert wichtige Grundlagen für neue Verwendungsmöglichkeiten von Holz, den verstärkten Einsatz von Laubholz, die Kreislaufwirtschaft und innovative Anwendungen im Holzbau. Viele Forschungsprojekte entstehen zudem in direkter Zusammenarbeit mit Unternehmen und bringen neue Technologien in die betriebliche Praxis.
Der DHWR wird deshalb die laufenden Haushaltsberatungen weiter intensiv begleiten. Nach den Gesprächen mit Esther Dilcher und Dr. Oliver Vogt sollen weitere politische Gespräche folgen. Die Botschaft der Branche bleibt klar: Wer bei der Wald- und Holzforschung kürzt, gefährdet Innovationskraft und wichtiges Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette Holz.
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