Holzbau beschleunigen: HDH fordert weniger Bürokratie und klare politische Signale
Der HDH macht gemeinsam mit den Partnerverbänden der Holzwirtschaft Druck für schnellere Genehmigungen, bessere Vergaberegeln und mehr Unterstützung für den Holzbau auf Landesebene. Im Austausch mit NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach standen konkrete politische Maßnahmen im Fokus.
Der HDH hat gemeinsam mit Vertretern der Holz- und Bauwirtschaft zentrale Forderungen zur Stärkung des Holzbaus in Nordrhein-Westfalen adressiert. Im Mittelpunkt standen der Abbau bürokratischer Hemmnisse, bessere Rahmenbedingungen für serielles Bauen mit Holz sowie eine stärkere Berücksichtigung klimafreundlicher Bauweisen in Vergabe- und Förderpolitik.
Der HDH fordert unter anderem einen offiziellen Leitfaden für die rechtssichere Vergabe serieller und modularer Bauprojekte sowie eine stärkere Verankerung von Klimaschutzkriterien in öffentlichen Ausschreibungen. Außerdem sprach sich der Verband für eine Harmonisierung der Bauvorschriften und eine schnellere Umsetzung bundeseinheitlicher Standards aus.
Positiv bewertet wurde die angekündigte Reform der Landesbauordnung in NRW. Aus Sicht des HDH ist entscheidend, dass Holzbauweisen bei vereinfachten Baustandards ausdrücklich mitgedacht werden.
Darüber hinaus setzt sich der HDH für die Gründung einer „Allianz Holzbau NRW“ und den Aufbau eines Holzbauclusters NRW ein, um die gesamte Wertschöpfungskette Forst-Holz-Bau besser zu vernetzen und den klimafreundlichen Wohnungsbau voranzubringen.
Für den DHWR und HDH nahmen Präsident Jan Kimmich, Leo Lübke, Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, Josef Terhalle von Terhalle Hausbau sowie die Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge und Jan Kurth an den Gesprächen teil.
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