Entlastungen für Holz- und Möbelindustrie in NRW gefordert
Energiepreise, Importdruck und Bürokratie belasten insbesondere die Möbelindustrie massiv. Der HDH fordert gemeinsam mit Partnerverbänden der Holzwirtschaft von der NRW-Landesregierung konkrete Maßnahmen, von Entlastungen bei Energiekosten bis hin zu besseren Vergaberegeln für den Holzbau.
Unter dem Dach des DHWR hat der HDH zusammen mit dem VDM mehrere wirtschaftspolitische Forderungen an NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur adressiert. Besonders deutlich machten die Vertreter die Benachteiligung der Möbelindustrie beim Industriestrompreis. Während viele energieintensive Branchen entlastet werden, fällt die Möbelindustrie bislang durch das Raster. Gefordert wird deshalb kurzfristige Landesprogramme zur Unterstützung betroffener Unternehmen sowie eine breitere Nachfolgeregelung für den Industriestrompreis.
Darüber hinaus sprach sich die Vertreter für stärkere Kontrollen von Online-Plattformen und Drittstaatenimporten aus. Hintergrund sind wachsende Wettbewerbsverzerrungen durch mangelhafte Marktaufsicht und unzureichende Durchsetzung bestehender Regeln bei Importprodukten.
Zudem setzt sich der HDH für eine „Allianz Holzbau NRW“ und den Aufbau eines Holzbauclusters NRW ein, um die Wertschöpfungskette Forst-Holz-Bau besser zu vernetzen und den Holzbau in Nordrhein-Westfalen dauerhaft zu stärken.
