HDH-Stellungnahme zum Aktionsplan Nachhaltigkeit
HDH-Stellungnahme zum Aktionsplan Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit gelingt nur, wenn wir den Wald schützen und Holz verantwortungsvoll nutzen. Zum Aktionsplan „Nachhaltigkeit für ein modernes und zukunftsfähiges Deutschland“ fordert der HDH, die nachhaltige Nutzung nachwachsender Rohstoffe als festen Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie zu verankern. Aktive Waldbewirtschaftung und Klimaschutz sind keine Gegensätze, sondern Grundlage einer klimafreundlichen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft.
Wir begrüßen den Ausbau des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und setzen uns dafür ein, auch die Anforderungen der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) darüber zu dokumentieren. Das vermeidet Doppelmeldungen und entlastet Unternehmen. Die geplante Wissensdatenbank für nachhaltige öffentliche Beschaffung sollte zudem PEFC- und FSC-Zertifizierungen berücksichtigen.
Die Förderung biobasierter Verpackungen bietet Chancen für eine wettbewerbsfähige Bioökonomie. Dabei muss das Potenzial von Holzfasern und Nebenprodukten der Holzverarbeitung stärker berücksichtigt werden. Beim klimaangepassten Waldmanagement unterstützen wir das Ziel resilienter Wälder, lehnen eine dauerhafte Nichtnutzung von mindestens fünf Prozent der geförderten Waldfläche jedoch ab. Die Förderbedingungen sollten Klimaresilienz stärken, ohne die nachhaltige Bereitstellung des Rohstoffs Holz unnötig einzuschränken.
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