
Fertighäuser
Die Fertigbaubranche
Der Anteil der Fertighäuser wächst stetig. Im Jahr 2024 war erstmals jedes vierte neu genehmigte Ein- und Zweifamilienhaus ein Fertighaus. Auch der Anteil der Mehrfamilienhäuser in serieller und modularer Fertigbauweise ist seit Jahren ansteigend.
Knapp 13.000 Mitarbeiter in rund 50 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau erwirtschaften aktuell einen Jahresumsatz von 3,24 Mrd. Euro. Die Branche ist mittelständisch strukturiert, der durchschnittliche Umsatz pro Betrieb liegt derzeit bei rund 70 Mio. Euro. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei rund 260 Beschäftigten. Damit bildet die Fertigbauindustrie ein wichtiges Standbein der deutschen Holzindustrie.
Der Bundesverband Deutscher Fertigbau
Der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) besteht seit 1961. Er ist ein Zusammenschluss von 49 Herstellern von Häusern in Holzfertigbauweise. Zudem sind rund 110 Partner des Industriezweigs dem BDF als fördernde Mitglieder verbunden. Der BDF versteht sich einerseits als Interessenvertretung der industriellen Hersteller von Holzfertighäusern, andererseits als Mittler zwischen den Hausherstellern, ihren Kunden und Bauinteressenten sowie öffentlichen Institutionen. Ziele des Verbandes sind die Förderung der Marktposition der Branche und die gemeinschaftliche, herstellerübergreifende Vermittlung des Fertigbaugedankens in Wissenschaft, Politik und Medien.