Durchbruch für den Holzbau: Lebenszyklusbetrachtung im Gebäudemodernisierungsgesetz eingeführt
Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HDH) begrüßt die Verankerung der Lebenszyklusbetrachtung im Gebäude-Modernisierungsgesetz (GModG). Mit der vorgesehenen Pflicht zur Bilanzierung der Lebenszyklus-Treibhausgasemissionen (THG) für Neubauten ab 2030 wird künftig nicht mehr nur der Energieverbrauch im Betrieb bewertet, sondern erstmals die gesamte Klimawirkung eines Gebäudes – von der Herstellung der Baustoffe über den Bau bis hin zur Nutzung.
Für den HDH ist diese Neuausrichtung ein wichtiger Schritt hin zu einer sachgerechten Bewertung klimafreundlicher Bauweisen. Holz als nachwachsender Baustoff und das serielle sowie modulare Bauen können ihre Klimavorteile dadurch künftig deutlich besser nachweisen.
„Die Verankerung der Lebenszyklus-Ökobilanz im GModG ist ein wichtiger struktureller Schritt für den Klimaschutz im Gebäudesektor. Die Maßnahme bildet damit endlich den Beitrag ab, den das serielle und modulare Bauen mit dem klimafreundlichen Baustoff Holz für unsere Gesellschaft leistet“, betont HDH-Hauptgeschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge.
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