HPE- PPWR – Leitfaden und Toolkit für Mitglieder
Gleichwohl hinke die EU-Kommission bereits jetzt den Vorgaben zur Veröffentlichung von delegierten Rechtsakten hinterher und werde mit unzähligen Fragen aus der Praxis konfrontiert, berichtet Kirschner, der selbst auch Mitglied der EU Expert Group on Packaging and Packaging Waste ist. Obgleich damit klar sein dürfte, dass noch sehr viel Unklarheit herrscht, bringen die vom HPE zur Verfügung gestellten Dokumente ein deutliches Plus an Transparenz und räumen mit vielen kursierenden Halbwahrheiten auf.
Die mehr als 150 Seiten umfassende Publikation erläutert die Anforderungen der neuen Verordnung praxisnah und speziell zugeschnitten auf die Geschäftsmodelle der Holzpackmittelbranche. Neben einer detaillierten Darstellung der rechtlichen Grundlagen und Fristen enthält der Leitfaden konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung der künftig geltenden Anforderungen.
Einen besonderen Schwerpunkt legt der Leitfaden auf die unterschiedlichen Rollen und Verantwortlichkeiten der Wirtschaftsakteure entlang der Lieferkette. Die korrekte Zuordnung von Hersteller, Erzeuger, Importeur, Vertreiber, Lieferant oder weiteren Akteuren ist von zentraler Bedeutung, da sich hieraus die jeweiligen Pflichten nach der PPWR ableiten. Der HPE-Leitfaden behandelt darüber hinaus die Anforderungen an Konformitätsbewertungsverfahren und technische Dokumentationen sowie die Erstellung von EU-Konformitätserklärungen.
Weitere Schwerpunkte sind die Recyclingfähigkeit von Verpackungen, Wiederverwendungsanforderungen, Kennzeichnungspflichten, die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR), offene und geschlossene Poolsysteme sowie der Prozess von der Verpackungsentwicklung bis zum Inverkehrbringen.
Ergänzt wird der Leitfaden durch umfangreiche Arbeitshilfen, die den HPE-Mitgliedern bereits im Vorfeld des Leitfadens zur Verfügung gestellt wurden. Hierzu gehören Muster für EU-Konformitätserklärungen, Konformitätsbewertungsverfahren, Risikobeurteilungen, Lieferantenabfragen zur Ermittlung relevanter PPWR-Informationen sowie Prozessbeschreibungen zur Integration der Anforderungen in bestehende Qualitätsmanagementsysteme.
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