Möbel aus Paletten & Co: Einstieg, Ideen und Tipps
Selbermachen liegt im Trend und damit die Idee, Neues aus Materialien und Produkten zu erschaffen, deren ursprünglicher Einsatzzweck nie dafür gedacht war. Upcycling und Repurposing sind dafür die Modewörter. So „zweckentfremden“ kreative Köpfe die für den harten Einsatz in der weltweiten Logistik vorgesehen Ladungsträger zu individuellen Outdoor-Möbeln, erklärt der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE).
Paletten, Kisten und Kabeltrommeln scheinen so Manchen zu inspirieren, individuelle Möbelideen zu realisieren. „Viele dieser hölzernen ‚Lastenträger‘ haben bereits eine ‚Karriere‘ als Transportmittel rund um die Welt hinter sich. Das macht ihren besonderen Charme aus“, erklärt HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner. “Damit wird jedes Stück zu einem Unikat.“
Wo bekomme ich Paletten her?
Beim Möbelbau setzen die meisten auf Europaletten, weil sie Standardmaße haben. Auch viele Do-it-yourself Anleitungen setzen auf den bekannten Paletten-Typ. Fündig wird man im Internet, bei Baumärkten, Speditionen oder direkt beim Palettenhändler. Wichtig ist immer, auf den Zustand zu achten. Die Paletten sollten trocken und stabil sein und keine größeren Beschädigungen haben.
Was sind gute Projekte für den Anfang?
Für Einsteiger bieten sich einfache Konstruktionen an. Eine Sitzbank lässt sich beispielsweise aus drei Paletten bauen: Zwei werden übereinandergestapelt, eine dient als Rückenlehne. Mit dicken Kissen entsteht schnell eine gemütliche Sitzgelegenheit im Garten. Auch Tische oder kleine Regale lassen sich unkompliziert umsetzen. Wer handwerklich geschickt ist, kann seine Palettensitzecke auch mit anderen Upcycling-Materialien wie Wein- oder Obstkisten kombinieren. Eine aufgelegte Glasplatte wertet die zum Tisch umfunktionierte Kabeltrommel oder die Kiste optisch unheimlich auf. Fertig ist die Outdoor-Lounge.
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